Abwasseranlage Muhr

Ein Projekt der ganz besonderen Art

Ein Projekt der ganz besonderen Art verwirklichte die Gemeinde Muhr im Lungau/Salzburg mit einer neuen Kanalisation. Schon vor einigen Jahren hatte man sich dafür entschlossen und dann auch die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür geschaffen: Sammlung aller anfallenden häuslichen Abwässer in der vollbiologischen Kläranlage des RHV in St. Michael im Lungau.
 

Der Hauptkanal verläuft zum Teil entlang der Landes- und Gemeindestraße und wurde ohne Probleme eingebaut. Schwieriger gestaltete sich die Planung und Ausführung im Ortsteil Jedl mit einem Gefälle von mehr als 100 %. Diese Steilstufe im Fels, die nur unter sehr großem Aufwand zu umgehen wäre. Aus mehreren Planungsvarianten entschied man sich dann für die kühnere Kanaltrasse – lieber 150 m durch einen bereits bestehenden Kraftwerkstollen und damit durch den Berg, als weite Umwege zu machen bzw. ein Pumpwerk zu errichten.

Es sollte ein Sparkanal mit Putzstücken in den Schächten werden. Der Stollen, der nur zu Fotozwecken entleert wurde, ist meist bis zu einer Wasserhöhe von 1,60 m permanent umspült. Ursprünglich in PVC geplant, stieß man sehr bald an die Grenzen der Möglichkeiten des Materials, als es darum ging, die Steilstufen mit einer Zug- und Schubsicherung zu passieren, um die absolute Dichtheit der umfluteten Leitung zu garantieren. Mit den TRM Rohren wurde eine sichere und wirtschaftlich sinnvolle Lösung gefunden.

Detail-Informationen

Rohre: duktile Kanalrohre VRS
Nennweite: DN 200
Länge: 750 lfd.M.
Planung: Ziv. Ing. Büro Kohlhofer, Salzburg

         

    

 

 

 

 

 

    


Abwasseranlage Muhr

 
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