Neue Lebensadern für das Berliner Olympiastadion
Duktile Gussrohre sorgen für eine sichere Trinkwasserversorgung
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Das Olympiastadion in Berlin wurde zwischen 1934 und 1936 nach Plänen des Architekten Ernst March errichtet. Zu dem Komplex gehört eine Vielzahl von Sportstätten, angefangen vom Schwimmstadion bis hin zu der bekannten Waldbühne. Nach der Jahrtausendwende begannen umfangreiche Rekonstruktions- und Sanierungsarbeiten, um den Komplex wieder zu einer zeitgemäßen Sportstätte werden zu lassen. Während der Arbeiten, zu denen u.a. die Komplettüberdachung des Stadions und die Ausrüstung mit einem neuen Leitungsnetz für Trinkwasser gehörten, wurde der Bundesligaspielbetrieb aufrecht erhalten – eine schwierige Aufgabe, die aber Dank der perfekten Zusammenarbeit aller Gewerke und einer guten Organisation nahezu reibungslos bewältigt werden konnte. Mit einer großartigen Eröffnungsveranstaltung im Juni 2004 konnte das traditionsreiche Stadion schließlich der Öffentlichkeit übergeben werden. Für das Trinkwassernetz, das auch den Feuerlöschbedarf absichert, waren gemäß den Vorgaben der Berliner Wasserbetriebe duktile Gussrohre von Buderus zum Einsatz gekommen – eine gute Entscheidung, die dokumentiert, dass man in Berlin auf Sicherheit und Langlebigkeit setzt. Die zementmörtelausgekleideten Gussrohre mit TYTON®-Verbindung halten schwankenden Innendrücken stand und verkraften eine nachträgliche Überbauung. Auf dem Bauabschnitt Maifeld mussten sich die Planer etwas Besonderes einfallen lassen: Da die alte Trinkwasserleitung gekappt werden musste, wurde ein Ringschluss erforderlich. Eine preiswerte und sichere Notversorgung konnte mit oberirdisch verlegten duktilen Gussrohren DN 250, längskraftschlüssig mit BLS®-System, realisiert werden. Nach Abschluss der Arbeiten am Olympiastadion im Jahr 2004 wurden die Rohre problemlos wieder demontiert, um für die dauerhafte Wasserversorgung des gesamten Komplexes erneut eingesetzt zu werden.
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