Die Weichen sind gestellt

Seit September 2006 wird der Flughafen Berlin-Schönefeld zum neuen Hauptstadt-Airport BBI ausgebaut und Buderus Gussrohrtechnik ist mit von der Partie

Der neue Großflughafen wird nach Frankfurt und München das dritte Drehkreuz in Deutschland sein. Als erster deutscher Flughafen wird er ausschließlich in privater Trägerschaft gebaut und betrieben werden. Nach einer langen Anlaufzeit war es am 5. September 2006 soweit: Der erste Spatenstich für den Großflughafen Berlin-Brandenburg International BBI erfolgte. Damit war der Startschuss für eines der wichtigsten und größten Verkehrs- und Infrastrukturprojekte Deutschlands gegeben.

Buderus Gussrohrtechnik machte das Rennen
Die Haupttrinkwasserleitung im Bereich des geplanten Großflughafens wird mit duktilen Gussrohren von Buderus umverlegt. Ein Kostenvergleich der Gesamtbaumaßnahmen unter Berücksichtigung auch anderer Werkstoffe, die enge Bauzeit und auch die Zustimmung des Flughafenbetreibers waren letztlich für die Materialwahl – duktiles Gusseisen – ausschlaggebend. Den sehr hohen Sicherheitsanforderungen wurde Rechnung getragen, indem man sich für Rohre der Wanddickenklasse K 10, die Schubsicherungssysteme BRS® und BLS® sowie den Einbau von drei automatisch funktionierenden Rohrbruchsicherungsarmaturen entschied.

Bedingungen für die Auftragserteilung waren neben hervorragender Qualität die unbedingte Einhaltung der Lieferzeiten auch für die rund 160 Formstücke DN 600 und 440 Stück kleinerer Nennweiten, die Bereitstellung von ca. 2700 Metern Rohr K10 DN 600 innerhalb von drei Wochen und Formstücke gemäß des Bauzeitenplans.

Laut Lieferlogistik mussten die ersten Tage jeweils sieben, dann jeweils fünf Züge Rohr pro Tag auf verschiedene Baustellenabschnitte sowie knotenpunktspezifische Formstücke an die verschiedenen Einbaustellen präzise geliefert werden.
Der Wert des Projekts für Buderus liegt bei über einer Million Euro.

Neuverlegung der Haupttrinkwasserleitung
Die alte Haupttrinkwasserleitung, die die neue Landebahn diagonal kreuzen würde, wird komplett um den neuen Flughafenbereich, teilweise nur wenige Meter vom Flughafenzaun entfernt, auf einer Länge von 6.120 Metern neu verlegt. Schon allein, weil dieses Projekt die Grundvoraussetzung für die weiteren Bauarbeiten ist, muss der zeitlich enge Rahmen von nur sechs Monaten trotz des zu erwartenden Winterwetters unbedingt eingehalten werden.
 
Da die Baufirma nur einen definierten Arbeitsstreifen hat, war es erforderlich, die Rohre entlang der Trasse vor Baubeginn auszulegen. Wegen der Bauabläufe konnte nur an den Anfangs- und Endpunkten der Trasse (vorerst ca. 1200 und ca. 1700 Meter) mit der Verlegung begonnen werden. Da es nicht erlaubt ist, quer zum Flugfeld zu fahren, liegen die einzelnen Baustellen mehr als zehn Kilometer auseinander. Eine präzise Belieferung spart demnach erheblich an Zeit und Kosten.

Die Fäden dieses aufwändigen Koordinierungsprozesses laufen im Buderus-Innendienst bei Carmen Koob zusammen. Der Prozess wird durch die vorausschauende Mitwirkung von StriederLogistik abgesichert. Durch das Engagement aller Beteiligten läuft die Belieferung des Projektes bislang störungsfrei. Die Zufriedenheit von Betreiber und Baufirmen ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass Guss und Buderus sich auch für die nachfolgenden Bauabschnitte des Flughafenneubaus als die favorisierten Partner empfehlen.

         

    

 

 

 

 

 

    


 

 

 
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