Ausstattung
Für unverpresste Pfähle
- Hydraulikbagger mit einem z.B.
Krupp-Hammer HM 960
(auch andere Hammermarken möglich)
für 118-mm-Pfähle bzw. 1500
für 170-mm-Pfähle, der mit
einem Spezialwerkzeugzum
Rammen der Pfähle ausgerüstet wird.
- Ein Transportgerät auf der Baustelle, z. B. Radlader
Rammvorgang
Mit Hilfe eines hydraulischen Schnellschlaghammers, der mit einem Schlagstück versehen und auf einem Hydraulikbagger montiert ist, werden die Duktus-Pfahlrohre mit einer Länge von je 5 m in den Boden gerammt, ohne dass dabei Bodenmaterial zutage gefördert wird.
Das erste einzurammende Element ist unten mit einem flachen Pfahlschuh versehen — wenn lockerer Boden zu durchörtern ist — oder aber mit einem konischen Schuh zum Durchstoßen von Steinmaterial oder kompakteren Böden.
Die Pfähle werden bis zu der Tiefe gerammt, in der der Boden ausreichenden Rammwiderstand für die erforderliche Pfahltragfähigkeit zeigt. Damit ist bei jedem Pfahl eine Kontrolle der Tragfähigkeit möglich. Daher ist die bestmögliche Qualitätskontrolle der Pfahlfundierung gesichert.
Das überstehende Rohr wird abgeschnitten und kann weiter verwendet werden. Das Pfahlsystem ist daher verschnittfrei.
Wird der Rammpfahl mit Mantelverpressung ausgeführt, erfolgt die Betonverpressung während des Rammvorganges. Der Betonmörtel wird durch das Pfahlrohr zur Pfahlspitze gefördert und bei jedem Pfahlschuh unter Druck in den Boden verpresst. Damit wird während des Rammvorganges in jeder Bodenschicht Beton verpresst.
Schema
- Bagger
- Betonpumpe
- Rammhammer
- Rammwerkzeug
Für verpresste Pfähle
- Ein Schnellschlaghammer
(wie oben), der mit einer
Einrichtung zum Rammen bei gleichzeitiger Mörtelinjektion ausgerüstet ist.
- Eine Pumpe für das Verpressen
(Druck: 75 bar, Leistung: 330 l/min).
Der Arbeitsdruck kann 10—25 bar
bei lockerem Gelände, 20—50 bar
für kompaktere Böden betragen.
- Betonmischfahrzeug
- Winkelschleifer
Personal
3-4 Personen für eine Tagesleistung bis 400 m.