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![]() HerstellungsprozessIm Kupolofen wird aus Stahlschrott und Kreislaufmaterial bei ca. 1550° C Eisen erschmolzen. Um duktiles Gusseisen zu erhalten, wird das Eisen im Konverter mit einer Magnesiumlegierung geimpft. Aus dem „geimpften“ Eisen werden im Schleudergießverfahren Rohre hergestellt. Die Rohre, die die Schleudergießerei verlassen, werden in einem Durchlaufofen bei 960° C geglüht, damit Zementit in Ferrit und Graphit zerlegt werden kann. Danach erhalten alle Rohre einen Zink- oder Zink-Aluminium-Überzug, werden im Muffenbereich geputzt, spritzverzinkt, durchlaufen eine Druckprüfung mit bis zu 50 bar und eine Sicht-, Maß- und Materialkontrolle. Jetzt werden die Rohre für ihre späteren Einsatzgebiete definiert. Trinkwasserrohre erhalten eine Zementmörtel-Auskleidung auf Basis Hochofenzement, Abwasserrohre eine Zementmörtel-Auskleidung auf Basis Tonerdezement. Die Auskleidung – eine Sand-Zement-Wasser-Mischung- wird in modernsten Rotationsschleudermaschinen eingebracht. Dies hat den Vorteil eines sehr hohen Verdichtungsgrades der Zementmörtel-Auskleidung und damit einer hohen Abriebfestigkeit. Anschließend härten die Zementmörtel-Auskleidungen in Reifekammern bei definierter Luftfeuchte und Temperatur aus. Anschließend erhalten die Rohre noch ihre Deckbeschichtung. Ein Teil der Rohre wird lackiert. Trinkwasserrohre mit einem blauen, Abwasserrohre mit einem braunen Epoxidharzlack. Nach der Trockenzeit und einer Wasserberieselung erhalten die Rohre noch ihre Kennzeichnungen, wie Herstellungsdatum und -norm. |
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